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Vorfälligkeitsentschädigungen

Bei der vorzeitigen Kündigung einer (Fest-) Hypothek stellt der Kreditgeber den entgangenen Zins als sog. "Vorfälligkeitsentschädigung" in Rechnung. Vorfälligkeitsentschädigungen werden im Grundsatz den Schuldzinsen gleichgestellt und können deshalb bei der Einkommenssteuer in Abzug gebracht werden. Steht jedoch die Auflösung der Hypothek in einem untrennbaren Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaft, gehört die geleistete Entschädigung zu den Anlagekosten, die ausschliesslich bei der Grundstückgewinnsteuer zu berücksichtigen sind (Praxisänderung gemäss Urteilen des Bundesgerichts vom 18. April 2017: 2C_1165/2014, 2C_1166/2014 und 2C_1148/2015).

Bei der direkten Bundessteuer ist in diesen Fällen kein Abzug möglich.  

 

Die Praxisänderung bedeutet, dass Vorfälligkeitsentschädigungen, die im Zusammenhang mit einer Grundstückveräusserung geschuldet sind, neu bei der Grundstückgewinnsteuer zu berücksichtigen sind. Die neue Praxis gilt ab sofort und betrifft deshalb alle Grundstückgewinnsteuer-Veranlagungen, die nach den Urteilen des Bundesgerichts ergehen. Grundstückgewinnsteuer-Veranlagungen, die bereits in Rechtskraft erwachsen sind, können nicht mehr korrigiert werden. Die Vorfälligkeitsentschädigung wird in diesen Fällen noch nach bisheriger Praxis bei der Einkommenssteuer berücksichtigt.

MWST-Sätze ab dem 1. Januar 2018

Aufgrund der Abstimmungsresultate zu den Vorlagen zur Altersvorsorge 2020 werden per neuem Kalenderjahr die MWST-Sätze reduziert. Ab dem 1. Januar 2018 gelten folgende MWST-Sätze:

  • Normalsatz bisher 8.0%, neu 7.7%
  • Sondersatz bisher 3.8%, neu 3.7%
  • Reduzierter Satz verbleibt bei 2.5%

Bereits für die Abrechnung des 4. Quartals 2017 (effektive Abrechnungsmethode) beziehungsweise des 2. Semesters 2017 (Abrechnung mit Saldosteuersatz) gelangen neue Formulare zur Anwendung. Diese sowie die Publikation des MWST-Infos 19 Steuersatzänderung per 1. Januar 2018 können unter den Downloads eingesehen werden.

 

Ab dem 1. Januar 2018 sind die neuen MWST-Sätze auf den Rechnungen auszuweisen. Für die Leistungen, welche vor dem 1. Januar 2018 erbracht worden sind, gelten die bisherigen MWST-Sätze.

 

Beiträge Säule 3a ab 2017 (4. Januar 2017)

Der Höchstabzug Säule 3a beträgt für das Steuerjahr 2017 unverändert für Steuerpflichtige mit 2. Säule CHF 6'768, für Steuerpflichtige ohne 2. Säule max. 20 % des Erwerbseinkommens, jedoch max. CHF 33'840.

Merkblatt zum Einreichen von Lohnausweisen (4. Januar 2017)

Der nachfolgende Link informiert Sie über die wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit dem Lohnausweis 2016 für Arbeitgeber des Kantons Bern.

Das Merkblatt ist gültig ab 1. Januar 2017.

http://www.fin.be.ch/fin/de/index/steuern/steuererklaerung/publikationen/merkblaetter.assetref/dam/documents/FIN/SV/de/Merkblaetter/mb_lohnausweis_de.pdf

Zinssätze direkte Bundessteuer Kalenderjahr 2017 (4. Januar 2017)

Der Vergütungszins für Vorauszahlungen der direkten Bundessteuer beträgt ab dem Kalenderjahr 2017 0 %.

 

Der Verzugszins bleibt auch im Kalenderjahr 2017 mit 3 % bestehen.